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  Frühjahrskonzert  
     
 

10.05.2009:
Frühlingskonzert



Seinen Namen alle Ehre machte das Frühlingskonzert in der Christuskirche. Das Konzert der Chöre und Solisten der Gemeinde bestach sowohl durch seine musikalische Vielfalt als auch durch die teils ausgelassene Stimmung, die durch die geschickte Programmauswahl und vor allem durch die frohe Botschaft des christlichen Glaubens verbreitet wurde. Das Konzert wurde somit wahrlich zu einem bunten Frühlingsstrauß abwechslungsreicher Kirchenmusik, für den sich die Konzertbesucher mit lang anhaltendem Applaus gerne bedankten. Auch Pfarrer Heinz Geyer wies in seiner Begrüßung auf den „Farbenreichtum“ des Programms hin und bedankte sich bei allen Ausführenden, dass sie gerade im Hinblick auf den Sonntag Kantate die Kirchenmusik in einem hellen Licht erstrahlen lassen. Für die festliche Eröffnung des Konzertes zeigten sich die mächtigen Klänge des Posaunenchores zu Traugott Fünfgelds „Einzug“ verantwortlich. Der Chor unter der Leitung von Thomas Meyer bestach einmal mehr durch seine Klanggewalt, die aber auch exaktes Spiel mit viel Sinn für wechselnde Dynamik zuließ. Dies galt auch für die später folgende „Suite aus Dioclesian“ von Henry Purcell, bei der der Chor in den Sätzen „Ouverture“, „Second Music“, „Trumpet Tune“, „Paspe“ und „Finale“ alle Facetten barocker Blechblasmusik auf äußerst hohem Niveau präsentierte. Takt-, Rhythmus- und Tempiwechsel meisterte der Chor hervorragend und begeistere dabei auch noch mit einem sehr warmen Klangvolumen. Dass der Frühling und die christliche Botschaft viele unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten haben, belegten die Gesangschöre des Abends. Den ersten Beweis hierfür lieferte der Chor „QuerBet“ unter der Leitung von Dr. Freider Flierl ab. Der Chor eröffnete sein Programm mit dem fröhlichen und mitreißend präsentierten „Freedom is coming“. Fast traditionell stand bei „QuerBet“ die christliche Botschaft ganz besonders im Mittelpunkt, als Textzeilen wie „Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herren ist Eure Kraft“ das Gotteshaus erfüllten. Im Gegensatz zum bereits erfahrenen Erwachsenenchor feierte der Kinderchor unter der Leitung von Andrea Schlagmann am Sonntag seinen ersten großen Auftritt. Vor allem beim „What would Jesus do“ von Gilbrecht Schäl verzauberten die jungen Sängerinnen und Sänger im Grundschulalter die Konzertbesucher mit ihren sauberen Stimmen, der körperlichen Umsetzung ihres Liedguts und mit der spürbaren Freude am Singen. Die Begleitung des Kinderchores übernahm dabei Thomas Meyer am Klavier. Gleiches galt auch für den direkt anschließenden Auftritt des Jugendchores, der ebenfalls von der Jugendreferentin Andrea Schlagmann geleitet wurde. Dabei ließ sich aber der „Mann am Klavier“ zunächst derart vom jugendlichen Esprit der jungen Sängerinnen und Sänger hinreißen, dass er den „Zug“ in Tyndale Thomas’ „This Train“ etwas zu schnell anstimmte. Ein kleiner Zwischenstopp und die anschließend etwas gemächlichere Weiterfahrt des besungenen Zuges unterstrich aber spürbar die ausgelassene Stimmung beim Chor wie auch bei den Zuhörern. Denn die jugendliche Freude am eigenen Gesang konnte man bei dem Chor eben nicht nur hören, sondern auch sehen. Das Publikum spendete deshalb hier besonders viel Applaus. Im Anschluss daran galt es den ersten von zwei schwierigen Spagaten im Programm zu meistern. Denn der ausgelassenen und modernen Melodieführung des Jugendchores folgte die „Sonate Es-Dur“ von Johann Sebastian Bach und somit eine kirchenmusikalische Reise von etwa 300 Jahren zurück in die Vergangenheit. Allerdings präsentierten Susi Schliefer an der Querflöte und Thomas Meyer an der Orgel die Sätze „Allegro moderato“, „Siciliana“ und „Allegro“ derart ausdrucksstark und sicher, dass auch dem Konzertbesucher dieser Spagat keinerlei Probleme bereitete. Ebenfalls von Johann Sebastian Bach waren die abwechslungsreichen Sätze zum Kirchenchoral „Jesu meine Freude“, die vom Flötenchor unter der Leitung von Susi Schliefer angestimmt wurden. Wie bereits beim kurz zuvor präsentierten „Ich brinn und bin entzündt“ von Hans Leo Hassler meisterte der Chor jegliche rhythmische und technische Schwierigkeit mit Bravour und verzauberte das Publikum mit wahrlich barocker Kirchenmusik. Der zweite große zeitliche Spagat glückte dem Flötenchor anschließend gleich selbst mit dem „Merry-Bone-Rag“ von Enrique Crespo, der musikalisch einen gewagten aber in der Ausführung äußerst gelungenen Schritt weg von Bachs Choralbearbeitung hin zur Moderne darstellte. Für die musikalische Verabschiedung sorgte abschließend neben dem Posaunenchor der Chor „QuerBet“ mit dem Segenslied „Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen, was auch immer du tust“ von Manfred Siebald. Diesem Segenswunsch schloss sich auch abschließend Pfarrer Heinz Geyer gerne an, der den Musikern und den Chorleitern ein großes Kompliment aussprach und sich vor allem für die zuversichtlich stimmende Botschaft der dargebotenen Kirchenmusik bedankte.


 
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