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  Wer denkt die Welt  
     
 

26.02.2012:
... eine musikalisch-literarische Reise



Was kommt nach dem Tod? Warum lässt Gott Krieg und Leid zu? Und welche Rolle kann ich dabei einnehmen? All diese elementaren Fragen nach dem Sinn des Lebens wurden am vergangenen Wochenende in der Christuskirche gestellt. Das Besondere daran: Sie wurden von einem Kind namens „Nele“ in den Raum geworfen. Das Kind nötigt in dem Werk „Neles Buch der großen Fragen: Eine Entdeckungsreise zu den Geheimnissen des Lebens“ sich und seiner Familie Antworten ab, die kindgemäß, aber keineswegs kindisch sind. Auf „Neles“ gedanklichem Spaziergang durften sie die Besucher der Christuskirche im Rahmen der musikalisch-literarischen Reise mit dem Titel „Wer denkt die Welt?“ begleiten.

Hauptverantwortlich für die besondere Umsetzung der literarischen Vorlage ist Matthias Simon. Der Kronacher Pastoralreferent lud nach den überaus erfolgreichen Auftritten im heimischen Landkreis nun auch in Burgkunstadt zur Entdeckungsreise durch die Geheimnisse der Welt ein. Mit im Gepäck hatte er dabei sein bewährtes Team, das aus einer musikalisch hervorragend besetzten Band und der Schülerin Katharina Hofmann bestand, die einfühlsam die Rolle der Nele einnahm und all die elementaren Fragen des Lebens stellte. Aus den Fragen und Antworten entwickelte sich ein kurzweiliger Abend, der passend zu Passionszeit einen ungemein meditativen Charakter mit einem wohltuenden inhaltlichen Tiefgang kombinierte. Dies schaffte das Kronacher Team vor allem dadurch, dass es nicht plakativ Antworten auf diese elementaren Fragen des Lebens offenbarte, sondern stattdessen Anregungen zum Nachdenken lieferte, die von nüchternen wissenschaftlichen Fakten bis hin zur christlichen Glaubensbetrachtung reichten.

Zu jeder ihrer Überlegungen nahm sich Nele die Geschichten und Gedichte zur Hilfe, die sie in ihren Büchern gelesen und die ihr ihre Eltern gegeben haben. Daraus erwuchsen Fragen, wie „Wer hat uns gemacht?“ und „Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich mich in alltäglichen und nicht-alltäglichen Situationen anders verhalten hätte?“ Matthias Simon übernahm die Aufgabe des „Antwortgebers“, gab aber auch immer wieder durch offene Rückmeldungen zu verstehen, dass es für manche Fragen eben keine allgemeingültigen Antworten gibt. Am Leitfaden der Kinderfragen wurde aber dennoch Stück für Stück eine Schöpfungstheologie mit Anschauung und Erfahrung gefüllt, und es wuchs nach und nach ein biblisch begründetes und zugleich entwicklungsoffenes Gottesbild heran. So wurde beispielsweise das vom Menschen durch Krieg und Mord verursachte Leid in die Verantwortung der Menschen gelegt, indem der Erzähler zur Antwort gab: „Wir kommen aus Gottes Händen, aber er hat uns nicht in der Hand.“ Und dennoch erwuchs an diesem Abend gerade in der christlichen Zuversicht, dass Gott immer bei den Menschen sei, eine lebensbejahende Hoffnung auf ein „sinnvolles“ Leben. Bezeichnenderweise ist es aber nicht der Erzähler, sondern Nele, die letztendlich zu diesem Trost spendenden Fazit des Abends kommt.

Den passenden „Soundtrack“ zu diesen Inhalten lieferte die Band, die zwischen dem Frage-Antwort-Spiel der beiden Erzähler inhaltlich exakt abgestimmtes Liedgut präsentierte. Allerdings waren die Darbietungen von Ute Walter (Bass und Gesang), Wolfgang Wich (Gitarre und Gesang), Silke Welsch (Gesang) und Katharina Böhnlein (Gesang) nicht nur inhaltlich sondern auch qualitativ ein echter Hörgenuss. Mit großem Einfühlungsvermögen und ebenso großem Können wanderten auch sie auf einer musikalischen Entdeckungsreise, die Country-Einflüsse, meditative Kirchenlieder und eingängige Pop-Balladen eindrucksvoll zusammenfügte. Ihnen war es auch vorbehalten, mit dem Lied „Alles was geschieht, lege ich in Gottes Hand“ eine eindeutige Antwort auf die vielen Fragen des Abends zu geben.

Den lang anhaltenden Applaus und die Dankesworte von Pfarrer Heinz Geyer erwiderte die Band mit der abschließenden und erneut passenden Darbietung des Leonard Cohen-Klassikers „Hallelujah“.




Die Rolle der Erzähler übernahmen Katharina Hofmann als „Nele“ und Matthias Simon, der darüber hinaus verantwortlich für die inhaltliche Gestaltung war.



Eingängig und abwechslungsreich zugleich lieferten Ute Walter, Wolfgang Wich, Katharina Böhnlein und Silke Welsch (von links) den passenden „Soundtrack“ zu dem Abend über die „Geheimnisse des Lebens“.



 
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