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  Gospelkonzert 2012  
     
 

30.06.2012:
2012: °gospelcontakt°°




Zu einem in vielerlei Hinsicht unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher wurde unser 12. Gospel-Open-Air-Konzert. „Wir erleben heute erstmalig drei Konzerte in einem“, zog beispielsweise Pfarrer Heinz Geyer nach rund 60 Minuten Zwischenbilanz. Denn zu diesem Zeitpunkt befand sich der Chor °gospelcontakt°° aus Hannover nicht mehr auf der Freilichtbühne im Schatten des Gemeindehauses, sondern im trockenen Altarraum der Christuskirche. Grund hierfür war ein Regenschauer, der nach 40 Minuten „Open-Air-Atmosphäre“ eingesetzt hatte. Doch der „Fluchtort“ Christuskirche war auch nur eine Zwischenetappe des bemerkenswerten Abends. Als sich die dunklen Wolken wieder verzogen hatten, stürmten Chor und Musiker erneut die Freilichtbühne und beendeten das Konzert nach etwa drei Stunden dort, wo es begonnen hatte.

Dass sich bei dieser „Karawane“ immer wieder alle Konzertbesucher mit auf den Weg machten, unterstrich die hohe Anziehungskraft, die die Gäste aus Niedersachsen an diesem Abend ausstrahlten. Grund für diese „Strahlkraft“ war nicht nur die hohe musikalische Qualität des rund 20-köpfigen Chores sondern auch dessen ungemein sympathisches, spontanes und zutiefst glaubwürdiges Auftreten. „Die Hoffnung und das Vertrauen auf Gottes Liebe tragen dich auch durch schwere Zeiten.“ So lautet die Botschaft des Gospel und so verkündete es auch °gospelcontakt°° auf eine musikalisch hochwertige und menschlich authentische Art und Weise. Und genau das kam auch beim begeisterten Publikum so an. Allen voran verkörperte Chorleiter Darius Rossol diese pure Lebensfreude. „Schön hier – und schön warm!“ Diese kurzen Begrüßungsworte und ein verschmitztes Lächeln reichten und der Chorleiter hatte alle Besucher im Halbrund des Atriums bereits angesteckt. „Let’s have a good time“ sang der Chor mit voller Inbrunst im direkten Anschluss und hielt sein Versprechen in jedem dann folgenden Augenblick auch fest ein. Dabei setzte °gospelcontakt°° nicht nur gesanglich neue Maßstäbe, sondern bereicherte das Open-Air-Spektakel der Evangelischen Kirchengemeinde mit einem ganz eigenen Mix und Verständnis des Gospel. Immer wieder fanden Klänge und Rhythmen des Funk, des Soul, des Blues und sogar des Rap Einzug in die Stücke „schwarzer Musik“ – und dies sowohl in Englisch als auch in Deutsch. Wer an diesem Abend auf „Gospel-Klassiker“ wie „Swing Low“ oder diverse Hymnen aus Hollywoods Gospel-Interpretation „Sister Act“ wartete, tat dies zwar vergebens, wurde aber durch diese erfrischende Art des Gospel a la °gospelcontakt°° mehr als entschädigt. Bemerkenswert ist auch, dass „gospelcontakt“ bei seiner Programmzusammenstellung kein vorgefertigtes Konzept braucht. Chorleiter Rossol lässt sich hier scheinbar von seinem Bauchgefühl leiten, teilt seine jeweilige Songauswahl kurz seinem Chor und den drei Instrumentalisten mit und los geht’s – auch darin spiegelte sich die große Klasse eines Chores, der mit dem Schlagzeuger Harry, dem Gitarristen Volker und dem Keyboarder Frank ein kongeniales Trio zur Seite hatte, das den Sound zusätzlich bereicherte und formte. Ob es purer Zufall oder doch das Kalkül von Darius Rossol war - letztendlich trug es zur Heiterkeit des gesamten Abends bei, dass sich gerade bei den Gesängen zu „Nicht nur wenn die Sonne scheint“ plötzlich die dunklen Wolken über der Freilichtbühne entluden.

„Wir machen gleich ‚a cappella’ in der Christuskirche weiter“ – die Entscheidung des Chores kam genauso spontan wie der Regen und entpuppte sich letztendlich als dramaturgischer Höhepunkt des gesamten Abends. Die räumliche und zwischenmenschliche Nähe in dem Gotteshaus beflügelte Sänger, Musiker und Besucher gleichermaßen zu atmosphärisch ungemein dichten Augenblicken, die sich beispielsweise beim kanonartigen „Freedom is coming“ entluden. Mit sicherer Hand und dem bekannten Lächeln stimmte Darius Rossol die Besucher kurz in Text und Melodieführung ein und wenig später ergaben Chor und Publikum ein Klangerlebnis, das alle aus den Kirchenbänken riss. Doch °gospelkontakt°° konnte auch in der Christuskirche anders: Nahezu meditative Klänge, wie beim „Sanctus“, rundeten das Klangerlebnis ab. Diese eher ruhigen Momente bestimmten dann auch den dritten und letzten Teil des Abends zurück auf der Freilichtbühne. Nach einem musikalischen Ausflug nach Afrika („Bwana U“) erklangen Titel und Botschaften wie „My only hope is you“ oder „Oh lord, hear my prayer“. Darius Rossol reichte dabei das Mikrofon an seine Chormitglieder nicht nur bei deren solistischen Einlagen weiter, sondern auch deshalb, damit diese kurz über ihr Leben und ihre Begegnungen im und mit dem Glauben berichten konnten. Das Ergebnis war „Gospel mit zwischenmenschlichem Kontakt“ und somit genau das, was °gospelcontakt°° ausmacht.

„Der Herr segne und behüte dich“ erklang es zum Schluss und der Chor hatte nach dem frenetischen Applaus eines restlos zufriedenen Publikums auch noch nach drei Stunden Programm genug Luft und Spontaneität, um zwei Zugaben zu geben. Doch damit nicht genug: Während draußen kurz vor Mitternacht ein heftiges Gewitter aufzog, machten die Hannoveraner im Gemeindehaus für und mit denen weiter, die sich einfach nicht von °gospelcontakt°° losreißen wollten – und davon gab es an diesem Abend und dieser Nacht auffallend viele.


 
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