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  Kirchweih 2012  
     
  21.10.2012:
Bericht vom Festtag:

„Es ist ein großes Geschenk, als Kirchengemeinde ein solches Zuhause sein Eigen nennen zu können!“ Pfarrer Heinz Geyer sprach seiner Gemeinde aus der Seele, als er am vergangenen Kirchweih-Sonntag in seiner Predigt die Bedeutung der Christuskirche für die Kirchengemeinde erläuterte. Mit einem eindrucksvollen Festgottesdienst, einem erlebnisreichen Mittags- und Nachmittagsprogramm und einer ungewöhnlichen Aktion des Fördervereins der Jugendarbeit unterstrichen die Gemeindemitglieder nachhaltig, mit welch großer Freude sie ihr „Zuhause“ mit Leben füllen. Mit dem bunten Treiben in und außerhalb der Christuskirche folgte die Gemeinde auch der zweiten Botschaft der Predigt: „Eine leere Kirche kann nie ein Zuhause sein.“ Und auch zum „77. Geburtstag“ des Gotteshauses waren die Kirchenbänke gut gefüllt. Begrüßen durfte Pfarrer Geyer den Ersten Bürgermeister der Stadt, Heinz Petterich, sowie Günther Heußner als 3. Bürgermeister und weitere Stadträte. Thomas Müller vertrat als Mitglied des Ökumenekreises die katholische Pfarrgemeinde Burgkunstadt. „Tag für Tag sei Lob und Dank dir.“ Mit dieser festlichen Choralfuge von Georg Friedrich Händel eröffnete der Posaunenchor unter der Leitung von Thomas Meyer den Festgottesdienst. Der Flötenchor (Leitung: Susi Schliefer) und „QuerBet“ (Leitung: Frieder Flierl) leisteten ebenfalls Beiträge zum musikalisch festlichen Rahmen des Gottesdienstes. In seiner Predigt zeigte Pfarrer Geyer am Beispiel der biblischen Figur Zachäus die Bedeutung jedes einzelnen Menschen im Aufbau einer echten Gemeinde auf und erläuterte anhand persönlicher Begegnungen im Burgkunstadter Gotteshaus, wie wichtig den Menschen das Zusammenkommen mit Gott in der Christuskirche geworden ist. „In diesem Haus ist mir Heil widerfahren – diese Erfahrung wünsche ich uns allen in unserer Christuskirche!“ so der Pfarrer abschließend. Als neue Mitarbeiterin in der Gemeinde stellte sich im Verlauf des Gottesdienstes auch Diakonin Katrin Loos vor, die seit Kurzem die Stelle der Regionaljugendreferentin im Osten des Dekanats Michelau übernommen hat und sich somit auch um die Jugend in der Christuskirche kümmern wird. Im Anschluss an den Festgottesdienst konnten sich alle Besucher ein Bild von der Gastfreundschaft der Kirchengemeinde machen. Im Gemeindehaus gab es ein festliches Mittagessen, und bei Kaffee und Kuchen begaben sich die Kirchweihbesucher auf die Sonnenterrasse des Gemeindehauses, um dort im Schatten der Christuskirche die Gemeinschaft zu suchen. Am Stand des Bastelkreises und bei dem von Jugendreferentin Annette Boxdörfer organisierten Kinderflohmarkt konnten zahlreiche nützliche und schöne Dinge erstanden werden. Beliebt waren auch die alkoholfreien Cocktails, die Jugendliche der Gemeinde „mixten“. Der Erlös dieser Aktion kam dem „Jan-Skater-Park“ zugute.

Für besonders viel Aufsehen sorgte die Aktion „Der Bart muss ab!“ Hier hatte sich der Förderverein für Jugendarbeit mit seinem Vorsitzenden Dr. Frieder Flierl wohl bewusst etwas weit aus dem Fenster gelehnt, indem man wettete, dass es die Gemeinde nicht schaffen würde, fünf neue Dauerspender für die Aktion „150 mal 15“ aufzutreiben. Nicht zuletzt der Wetteinsatz trieb aber am Ende des Nachmittags sechs neue Dauerspender zusammen, die in Zukunft mit einem monatlichen Beitrag von 15 Euro die Stelle der Jugendreferentin der Gemeinde mitfinanzieren werden. Demnach fiel es auch dem Vorsitzenden des Fördervereins etwas leichter, sich nach über 30 Jahren erstmals wieder komplett den Bart entfernen zu lassen. Unter den Augen eines schaulustigen und kommentarfreudigen Publikums setzte Friseurmeister Werner Kluge aus Burgkunstadt gekonnt an. Dabei zeigte sich der ehemalige Bartträger weniger „schockiert“ von seinem neuen Äußeren als seine Ehefrau: „Nach 28 Jahren Ehe sehe ich meinen Mann heute das erste Mal ohne Bart. Ich hoffe, der Bart wächst so schnell wie möglich wieder nach,“ so Vroni Flierl.




Unter den Augen der versammelten Gemeinde setzte Friseurmeister Werner Kluge am Kirchweihsonntag zur Rasur bei Frieder Flierl an. Der Vorsitzende des Fördervereins musste somit seinen Wetteinsatz einlösen, nachdem sich sechs neue Dauerspender für die Aktion „150 x 15“ gefunden hatten.

 

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