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  Frühjahrskonzert 2013  
     
  28.04.2013:
Wir sind im Auftrag des Herrn unterwegs...



Am Ende des Konzertes stellten sich alle Mitwirkenden im Altarraum der Christuskirche dem lang anhaltenden Applaus der begeisterten Konzertbesucher

Zunächst wirken die Besucher der Christuskirche ein wenig verunsichert. „Warum ziehen die beiden Blechbläser des Posaunenchores in aller Ruhe vor dem Altar erst eine schwarze Krawatte über das weiße Hemd und setzen dann noch Hut und Sonnenbrille auf?“ Die Antwort folgt prompt: „Wir sind im Auftrag des Herren unterwegs!“ Lautes Lachen schallt durch das Gotteshaus, denn allen ist klar: Rainer Sievert und Fritz Glock vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde sind jetzt die „Blues Brothers“. Wenig später erklingt deren mitreißende Hymne „Everybody needs somebody to love“ aus den Blechblasinstrumenten des Posaunenchores. Die Besucher der gut besetzten Christuskirche quittieren diesen Auftritt mit entsprechend lautem Beifall. Allerdings handelt es sich bei dieser Darbietung um lediglich einen von vielen Höhepunkten des diesjährigen Frühlingskonzertes der Chöre und Solisten der Evangelischen Kirchengemeinde. Und egal ob „Blues Brothers“ oder Barock: Gemeinsam hatten alle musikalischen Beiträge neben der musikalischen Qualität an diesem Abend vor allem die damit verbundene Botschaft, die das Gotteshaus mit dem Kanon „Lobet ihr Völker und preiset den Herren!“ selbst begeisternd anstimmte. Die gesamte Kirchengemeinde lieferte mit dem Frühjahrskonzert einen passenden Beitrag zum Sonntag „Kantate“ und somit zum Tag der Kirchenmusik ab.

Einen dem Anlass entsprechend festlichen Auftakt lieferte der Posaunenchor zu Beginn des Konzerts, als die Blechbläser unter der Leitung von Thomas Meyer den „Festlichen Marsch“ von Dieter Wendel anstimmten. Großen Eindruck hinterließ der Chor aber nicht nur durch sein gewaltiges Klangbild, sondern auch durch seinen Facettenreichtum, der wenig später beim herrlich romantisch anmutenden „Yellow Mountains“ von Jacob de Haan und vor allem beim „Langballig Beach“ von Werner Petersen deutlich wurde. Die von Helmut Kerling solo vorgetragene Melodie zauberte dabei in der Tat die Leichtigkeit eines Strandspaziergangs in die Christuskirche.

Ähnlich einfühlsam gestaltete sich auch der Auftritt des Chores „QuerBet“ unter der Leitung von Dr. Frieder Flierl. „Ich bin der Herr dein Gott“ und „Worte, die mein Herz berühren“ von Arthur Hofmann vermittelten auch textlich die frohe Botschaft des Evangeliums. Einer ganz besonderen Herausforderung stellte sich der Chor im Anschluss mit der „Motette“ zu „Kommt herzu, lasst uns frohlocken“ von Klaus Heizmann. Unterstützt von Thomas Meyer an der Orgel entfaltete der Chor dabei eine ungemein ausdrucksstarke Dynamik.

Einen ganz großen Auftritt feierten am Sonntagabend aber auch die „Kleinen“ des Flötenchores. „Ich bin unheimlich stolz, dass wirklich alle 14 Flötenanfänger dabei sind,“ hatte Chorleiterin Susi Schliefer noch kurz vor Konzertbeginn glücklich feststellen dürfen. Und ihre jungen Talente enttäuschten sie bei deren Konzertpremiere nicht. Unterstützt von den erfahrenen Holzbläserinnen und Bläsern präsentierten die Neulinge eindrucksvoll das „Alleweil ein wenig lustig sein“ von Valentin Rathgeber und vor allem das „Spielstück in G“ von Walther Haffner.

Welch hohen musikalischen Anspruch mit den Holzblasinstrumenten verfolgen kann, bewiesen dann die „Großen“ des Flötenchores, als sie zunächst das barocke „Allegro ma non tanto“ von Giovanni Sammartini darboten und kurz darauf mit dem Ragtime „Today, tomorrow and every day“ von Richard Roblee den bewusst markanten Kontrapunkt setzten.

Bei aller Abwechslung und Stilsicherheit der Chöre waren es mit Susi Schliefer an der Querflöte und Thomas Meyer an der Orgel einmal mehr die beiden Solisten der Kirchengemeinde, die den musikalisch anspruchsvollsten Part erfüllten. Mit bewundernswerter Sicherheit und großer Ausdruckskraft präsentierten sie vier Sätze aus der „Sonate C-Dur“ von Jean Baptist Loillet.

Gerade aufgrund der Vielfalt verlief der gesamte Konzertabend derart kurzweilig, dass sich das Publikum nach den letzten Klängen der „Blues Brothers“ und den sich anschließenden stehenden Ovationen nicht so recht auf den Weg nach Hause machen wollte. „Das war’s!“ musste demnach Thomas Meyer kurz, prägnant und ein wenig schelmisch zugleich den Zuhörern klarmachen, dass dieser eindrucksvolle Abend sein Ende gefunden hatte. Das Publikum quittierte es mit einem Lächeln und ließ sich auch deshalb vertrösten, weil diesem Konzertgenuss sicherlich noch zahlreiche weitere in der Christuskirche folgen werden.




Eine bemerkenswerte Premiere feierten die 14 Neulinge des Flötenchores, als sie im Rahmen des diesjährigen Frühjahrskonzertes Teil des großen Flötenchores unter der Leitung von Susi Schliefer werden durften.


„Wir sind im Auftrag des Herren unterwegs!“ Rainer Sievert (rechts) und Fritz Glock stimmen das Publikum stilsicher auf den Blues Brothers-Klassiker „Everybody needs somebody to love“ durch den Posaunenchor ein.


 
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