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  Kirchweih 2013  
     
  Herzlichen Glückwunsch zum Achtundsiebzigsten



Auch wenn die Christuskirche am vergangenen Sonntag ihren mittlerweile „78. Geburtstag“ feierte, erlaubte sie an diesem Tag Einblicke, die den wenigsten ihrer Gemeindemitglieder bis dahin zuteil geworden waren. Dank der Initiative und tatkräftigen Unterstützung von Thomas Weber öffneten sich nämlich am Sonntag seit vielen Jahren wieder einmal die Türen zum Kirchturm und zu den Glocken der Christuskirche. Viele Kirchweihbesucher ließen sich dieses Angebot nicht entgehen.

Der Besuch des Glockenturms der Christuskirche war aber nur einer von vielen Höhepunkten an diesem Festtag. Den Auftakt zum Kirchweihfest bildete ein familienfreundlicher Festgottesdienst, der die Christuskirche bis auf den letzten Platz füllte. Dieser ohnehin angemessene Rahmen wurde durch die musikalische Ausgestaltung noch bereichert. Mit Thomas Meyer an der Orgel, dem Flötenchor, dem Posaunenchor und dem Chor „QuerBet“ hatte die Kirchengemeinde Großes aufgeboten. Der Einladung zur Kirchweih waren neben Stadträten auch Mitglieder des katholischen Pfarrgemeinderats und des Ökumenekreises gefolgt. Pfarrer Geyer durfte zudem die Kinder und Erzieherinnen des evangelischen Kindergartens begrüßen, die tatkräftig an der Ausgestaltung des Gottesdienstes mitwirkten.

Denn nach einem Liedbeitrag und einem Gebet durften sich die Kinder auf „Detektivsuche“ begeben und zusammen mit Pfarrer Geyer diejenigen Gemeindemitglieder in den Altarraum bitten, die sich im Gemeindeleben aktiv einbringen. „Ihr und viele Andere in unserer Gemeinde seid lebendige Steine, die unserer Christuskirche zu viel mehr als nur einem Gebäude machen“ erläuterte Pfarrer Geyer und zeichnete mit Hilfe eines Baubands die Silhouette der Christuskirche rund um die Mitarbeiter. „Gott baut ein Haus, das lebt, aus lauter bunten Steinen“ stimmte die Gemeinde daraufhin gemeinsam an. Diesen roten Faden nahmen abschließend auch gerne die Kinder und Jugendlichen auf, die mit Jugendreferentin Annette Boxdörfer das Lied „Das ist Gott, die Burg in meinem Leben“ begeisternd darboten.

Der Zusammenhalt der Kirchengemeinde im Zeichen der Christuskirche zeigte sich dann beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus. An gleicher Stelle wurden am frühen Nachmittag die verschiedenen Aktivitäten und der Erlös der Talente-Aktion des Fördervereins vorgestellt.




Eine dieser Aktionen fand am Kirchweihtag selbst statt und bildete zugleich einen echten Höhepunkt des Festtages. Denn dank des ehrenamtlichen Engagements von Thomas Weber und dessen Frau Bettina und seiner Mitarbeiter befand sich der Kirchturm der Christuskirche seit vielen Jahren wieder in einem für die Öffentlichkeit begehbaren Zustand. Doch damit nicht genug: Das Ehepaar Weber präsentierte im Glockenturm eine Ausstellung, die auf die Geschichte des 1935 errichteten Gotteshauses hinwies. Zudem erläuterte Thomas Weber, dessen Großvater Konrad mit einem Blick aus seinem Dachfenster in der Rangengasse überhaupt auf die Idee gekommen war, die Christuskirche am „Limmersrangen“ zu erbauen, die Funktionsweise der Turmuhr und der Glocken. Dabei kamen neben vielen technischen Details auch zahlreiche liebevolle Anekdoten zur Sprache, die von der lebendigen Geschichte der Christuskirche erzählten. Beispielsweise erinnerte Thomas Weber an die Zeiten bis 1958, als die Glocken noch mit der Hand geläutet wurden. „Messner Valentin Rehm musste damals zusammen mit seiner Tochter Emmi dreimal am Tag die 87 Stufen von der Rangengasse zum Turmzimmer hinter sich bringen. Unterstützt wurden sie damals auch von den Präparanden und Konfirmanden.“ 1960 wurde das Turmzimmer zum beheizbaren Gruppenraum ausgebaut. Eine Etage weiter oben durften die Kirchweihbesucher auch das „Pfadfinderzimmer“ aufsuchen. „Kaum vorstellbar, dass wir uns damals aus dem schmalen Fenster den Turm hinabseilten“ erinnerte sich beispielsweise Dieter Rübesam an spannende Zeiten im Kirchturm. Bei so viel Geschichte wagten auch viele Besucher den Gang bis ganz nach oben zu den Glocken, wo Thomas Weber erneut interessante Einblicke in die Geschichte und Funktionsweise des Läutwerks weitergab. „Der Kirchturm ist jetzt wieder begehbar, und ich würde mich freuen, wenn dieses Angebot auch weiterhin von vielen genutzt wird. Denn hier kann man die Geschichte der Christuskirche mit Händen greifen“ so Thomas Weber am Ende seiner sehr gut besuchten Führungen.

Beschlossen wurde der abwechslungsreiche Kirchweihtag mit einer Dankandacht und einem kurzen Reisebericht von Vroni Flierl von der letzten Reise in das Partnerdekanat in Tansania.





 
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