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  Adventskonzert 2013  
     
  08.12.2013:
Konzert der Chöre



Das Kunststück, die Stimmung eines Konzertabends in eine Verszeile zu verpacken, vermochte der Chor „QuerBet“: „Bald sehen wir durch die offene Tür, der Himmel kommt zu dir und mir!“ umschrieb in der Tat, wie sich die zahlreichen Besucher des Adventskonzerts in der Christuskirche auf das nahende Weihnachtsfestes einstimmen ließen. Dafür verantwortlich waren die Chöre und Solisten der Evangelischen Kirchengemeinde, die mit einem beeindruckenden Konzerterlebnis die Tür zum nahenden Weihnachtsfest noch um ein gutes Stück weiter öffneten.

Für viele Mitglieder und Gäste der Kirchengemeinde ist das Adventskonzert in der Christuskirche längst ein fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Zeit geworden. Und auch diesmal wurden sie für ihr Kommen belohnt. Das kurzweilige Konzertprogramm umfasste verschiedene Epochen der Kirchenmusik und spannte gekonnt den inhaltlichen Bogen von der Adventszeit bis hin zum nahenden Weihnachtsfest.

Die festliche Eröffnung durch den Posaunenchor spiegelte im Kleinen diesen großen Bogen bereits wider. Denn das „Concerto F-Dur“ von Giovanni Sammartini offenbarte neben dem flotten Auftakt des „Allegro“ auch besinnlich nachdenkliche Töne im „Adagio“, um im abschließenden „Presto“ der kindlichen Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest eine musikalische Stimme zu verleihen. Dabei spielten die Blechbläser unter der Leitung von Thomas Meyer derart frisch und gut aufeinander abgestimmt auf, dass sich die zahlreichen Konzertbesucher gerne auf diese emotionale Achterbahn begaben.

Diesen barocken Auftakt nahm im direkten Anschluss der Flötenchor unter Leitung von Susi Schliefer auf, indem man die „Allemande & Tripla“ von Valentin Haußmann präsentierte. Das Besondere dabei: Der barocke Tanz wurden von den Flötenanfängern mit gestaltet und dies auf eine bemerkenswert homogene Art und Weise. Nicht anders war es bei den verschiedenen Choralbearbeitungen von Friedrich Grünke zu „Herbei, o ihr Gläub’gen“. Der nahezu orchestrale Klang der Holzbläser zeigte sich vor allem bei der wenig später dargebotenen „Fantasie“ von Georg Friedrich Händel, bei der der Chor einmal mehr unter Beweis stellte, zu welchem harmonischen Zusammenspiel er in der Lage ist.

Einen bewusst gewählten Kontrapunkt zu der eher klassischen Programmauswahl von Flöten- und Posaunenchor setzte auch am Sonntag der Chor „QuerBet“ unter der Leitung von Dr. Frieder Flierl. „Wir haben hier keine bleibende Stadt“ aus der Feder von Darius Rossol ist beispielsweise die musikalische Umsetzung der aktuellen Jahreslosung, erhielt aber durch den besinnlichen Ton der gesanglichen Darbietung einen adventlichen Charakter. Beim sich anschließenden „Wir warten auf das Licht“ von Klaus Heizmann und „Siehst du das Licht“ von Peter Fischer standen neben der harmonischen Melodieführung vor allem die Texte der zeitgenössischen Adventslieder im Mittelpunkt. Die Begleitung durch Thomas Meyer am Klavier verlieh dem Chor zusätzliche Ausdruckskraft.

Genauso wie der Kerzenschein inmitten der Kirchenbänke der Christuskirche gehören zum Adventskonzert längst die solistischen Darbietungen von Susi Schliefer an der Querflöte und Thomas Meyer an der Orgel. Beide lieferten wieder den künstlerisch sicherlich hochwertigsten Beitrag des Abends. Denn einmal mehr verband das eingespielte Duo bei den verschiedenen Sätzen der „Sonate D-Dur“ von Leonardo Vinci größte technische Perfektion mit sensiblem Einfühlungsvermögen. Sätze wie „Allegro“ und „Adagio“ wirkten ungemein abwechslungsreich und hatten doch in der Leichtigkeit der Präsentation das verbindende Element.

Den Abschluss bildete der Posaunenchor, der zunächst Vorspiel und Begleitsatz zum Choral „Wie soll ich dich empfangen“ in der bewusst meditativen Fassung des zeitgenössischen Komponisten Ingo Bedenbach darbot, um mit der Bearbeitung von „Macht hoch die Tür“ von Helmut Lammel einen weiteren echten Höhepunkt des Konzertprogramms zu setzen. Denn die vier vorgestellten Sätze, die vom Doppelchor-Arrangement bis hin zur tänzerischen „Galliarde“ reichten, öffneten in der Tat endgültig die Herzen der Zuhörer, damit der im Choral besungene „Herr der Herrlichkeit“ dort auch einziehen konnte.

‚Getoppt’ wurde all dies nur noch durch das „Tochter Zion“ am Ende des Programms. Zusammen mit Orgel und Posaunenchor stimmten die Konzertbesucher begeistert in das „Sieh, dein König kommt zu dir! Ja er kommt, der Friedenfürst“ ein.

Pfarrer Heinz Geyer fand demnach nur lobende Worte für die Chorleiter und deren Sänger und Musiker, bedankte sich aber auch für die Treue der Konzertbesucher, die ihr Kommen wahrlich nicht bereuen mussten. Dies drückte das Publikum mit lang anhaltendem Applaus aus.


 
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