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  Jubelkonfirmation 2015  
     
  17.05.2015:
„Ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein!“

Mit dieser Verszeile des bekannten Chorals „Tu mir auf die schöne Pforte“ eröffneten die Gottesdienstbesucher den Festgottesdienst zur Jubelkonfirmation und besangen somit ihre „Rückkehr“ in die Christuskirche in dem Gedächtnis an den Tag ihrer Konfirmation in eben jenem Gotteshaus. Pfarrer Heinz Geyer durfte neben den Jubelkonfirmanden, die vor 25 Jahren (Silberne Konfirmation), 50 Jahren (Goldene Konfirmation) und 60 Jahren (Diamantene Konfirmation) zum ersten Mal zum Tisch des Herrn gegangen waren, auch die Christen begrüßen, die die Eiserne Konfirmation (65 Jahre) und die Gnaden-Konfirmation (70 Jahre) begingen.

Unter dem Glockengeläut und den festlichen Klängen des Posaunenchores unter der Leitung von Rudolf Ranzenberger zogen die Jubelkonfirmanden feierlich in die Christuskirche ein. Sie wurden dabei nicht nur vom Kirchenvorstand sondern auch von den diesjährigen Konfirmanden begleitet. Dies vermittelte auf eindrucksvolle Art und Weise die Verbundenheit im christlichen Glauben über alle Generationen hinweg. Und auch durch die musikalischen Beiträge des Flötenchores unter der Leitung von Susi Schliefer und dem Orgelspiel von Thomas Meyer wurde der Festgottesdienst zu einem eindrücklichen Glaubensbekenntnis für die gesamte Gemeinde.

Im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Geyer stand der Zuspruch Jesu „Wem da dürstet, der komme zu mir und trinke“. In diesem Zusammenhang sprach Pfarrer Geyer die „Wüstenstrecken“ an, die jeder Mensch in seinem Leben durchlaufen müsse. „Als Christ darf man aber stets gewiss sein, dass Jesus den Lebensdurst löscht und er mit seiner Kirche den Ort bereit hält, an dem man den Wasserstrom seiner Liebe erfahren und weitergeben darf“, so der Pfarrer.

Gerade hinsichtlich dieser Botschaft war die gemeinsame Feier des Abendmahls ein weiterer Höhepunkt des Gottesdienstes. Kurz zuvor waren die Jubelkonfirmanden beim Konfirmationsgedächtnis einzeln genannt worden und versammelten sich im Altarraum der Christuskirche. Hier wurden sie durch den spontanen Applaus der versammelten Gemeinde nochmals willkommen geheißen.

In den abschließenden Fürbitten gedachten die Jubelkonfirmanden den bereits Verstorbenen der verschiedenen Jahrgänge und denjenigen, die aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen nicht dem Gottesdienst in der Christuskirche beiwohnen konnten.

Eine gute Gelegenheit zum Austausch gemeinsamer Erinnerungen bot am Nachmittag die von der Kirchengemeinde organisierte „Begegnungskaffee-Runde“ im Gemeindehaus.




Während die Gruppengröße der silbernen Konfirmanden (25 Jahre) in diesem Jahr überschaubar war, fanden sich zahlreiche goldene Konfirmanden (50 Jahre) zur Jubelkonfirmation in der Christuskirche ein. Dabei wurden sie auch von den sogenannten „grünen Konfirmandinnen und Konfirmanden“ und somit von den Jugendlichen begleitet, die in diesem Jahr ihre Konfirmation in der Christuskirche gefeiert hatten.


Vor 65 beziehungsweise 70 Jahren feierten die diesjährigen Eisernen und Gnaden-Konfirmanden ihre Konfirmation in der Christuskirche.


Im Jahr 1955 gingen die diesjährigen diamantenen Konfirmanden zum ersten Mal zum Tisch des Herrn. 60 Jahre später versammelten sie sich wieder in der Christuskirche, um sich gemeinsam mit Pfarrer Heinz Geyer an diesen großen Tag zu erinnern.

 
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