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  Adventskonzert der Chöre  
     
  06.12.2015:
'Seht, die gute Zeit ist nah!'



Den Anfang wie auch das Ende gestaltete ein Bibelvers: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer!“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Heinz Geyer die Besucher des Adventskonzertes in der Christuskirche. Und spätestens der gemeinsame Schlusschoral „Tochter Zion, freue dich!“ machte mit erneut jener Verszeile deutlich, dass diese vorweihnachtliche Botschaft auch die Herzen der zahlreichen Konzertbesucher erreicht hatte. Verantwortlich hierfür waren die Chöre und Solisten der Evangelischen Kirchengemeinde, die mit einem beeindruckenden Konzerterlebnis die Tür zum nahenden Weihnachtsfest noch um ein gutes Stück weiter geöffnet hatten.

Für viele Mitglieder und Gäste der Kirchengemeinde ist das Adventskonzert in der Christuskirche längst ein fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Zeit geworden. Und auch am Sonntag wurden sie für ihr zahlreiches Kommen belohnt. Das kurzweilige Konzertprogramm umfasste verschiedene Epochen der Kirchenmusik und spannte gekonnt den inhaltlichen Bogen von der Adventszeit bis hin zum nahenden Weihnachtsfest.

Die festliche Eröffnung durch den Posaunenchor spiegelte im Kleinen diesen großen Bogen bereits wider. Denn das „Concerto B-Dur“ von Antonio Vivaldi offenbarte neben dem flotten Auftakt des „Allegro“ auch besinnliche Töne im „Largo“, um im abschließenden „Allegro“ der kindlichen Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest eine musikalische Stimme zu verleihen. Dabei spielten die Blechbläser unter der Leitung von Thomas Meyer derart frisch und gut aufeinander abgestimmt auf, dass sich die zahlreichen Konzertbesucher gerne auf diese emotionale Achterbahn begaben.

Diesem barocken Auftakt folgte ein musikalischer Sprung ins 20. Jahrhundert - und ein inhaltlicher an die Krippe im Stall. Beim „Im Stall an der Krippe“ von Ingo Brebenbach und auch beim „Away in the Manger“ von Bernd Lechla schaffte es der Flötenchor unter der Leitung von Susi Schliefer mit einem ungemein homogenen Klangbild viel Ruhe in den Altarraum zu zaubern. Überhaupt hatte der Flötenchor für diesen Tag ein besonders bemerkenswertes Programm einstudiert, das später durch das Thema aus der 1. Symphonie von Johannes Brahms und der Choralbearbeitung zu „Nun jauchzet all Ihr Frommen“ von Johannes Matthias Michel noch zusätzlich bereichert wurde.

Den Spagat zwischen Adventsliedern und Beiträgen zur Weihnachtszeit vollzog auch der Chor „QuerBet“ unter der Leitung von Dr. Friedrich Flierl. „Es wird nicht immer dunkel sein“ und vor allem der herrlich homogen vorgetragene Choralsatz von Michael Praetorius zu „Es ist ein Ros entsprungen“ sorgten für besonders stimmungsvolle Momente. Georg Friedrich Händels „Joy to the world“ präsentierte der Chor ebenfalls bewusst getragen.

Kurz zuvor hatte eine relativ neue musikalische Gruppe der Gemeinde eine etwas schwungvollere Version dieses Weihnachtsliedes präsentiert: Das Querflöten-Quartett unter der Leitung von Susi Schliefer sorgte mit seinem kurzen Auftritt für frischen Wind im Konzertprogramm.

Genauso wie der Kerzenschein inmitten der Kirchenbänke der Christuskirche gehören zum Adventskonzert auch die solistischen Darbietungen von Susi Schliefer an der Querflöte und Thomas Meyer an der Orgel. Diesmal verschlug es den Organisten aber ans Klavier – und das war für alle Anwesenden ein echter Glücksfall. Eben weil die beiden Musiker das „Concerto F-Dur“ von Guiseppe Sammartini vor dem Altar und nicht auf der Empore präsentierten, entwickelten sich die beiden Sätze „Largo“ und „Allegro“ nicht nur zu einem Hörgenuss sondern auch zu einem Erlebnis für die Augen. Susi Schliefers technische Präzision am Instrument wurde dadurch für jeden sichtbar. Am Ende drückte der lang anhaltende Applaus mitunter auch aus: „Diese beiden Ausnahmekönner haben schon viele Sternstunden in der Christuskirche ermöglicht – aber diese war eine ganz besondere!“

Den Schlusspunkt setzten traditionell die Blechbläser des Posaunenchors, die kurz zuvor noch mit Richard Roblees Swing-Arrangement zu „Jingle Bells“ die eigene große musikalische Bandbreite unter Beweis gestellt hatten. Bei den Variationen zu „Tochter Zion“ aus der Feder von Ludwig van Beethoven durften die Trompeten und Posaunen aber im wahrsten Sinne des Wortes wieder klassisch klingen und bereiteten damit den Teppich für den zusammen mit der Kirchengemeinde angestimmten Schlusschoral „Tochter Zion“. Pfarrer Geyer bedankte sich abschließend im Namen der Gemeinde bei allen Beteiligten für die gelungene Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit und persönlich für das spontan vom Flötenchor angestimmte Geburtstagsständchen: Pfarrer Geyer feierte nämlich auch seinen Geburtstag und hätte sich zu diesem Anlass sicherlich kein besseres musikalisches Rahmenprogramm wünschen können.





 
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