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  Jahreshauptversammlung des Jugendfördervereines  
     
  11.03.2016:
Neuwahlen



Mit der Wahl des neuen Vorstands läuteten die Mitglieder des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit in der Evang. Luth.- Kirchengemeinde Burgkunstadt eine neue Etappe in der mittlerweile zehnjährigen Geschichte des Vereins ein: Mit Monika Schneider (vorne Mitte), Andreas Kothmann (Mitte links) und Katharina Hilbich (Mitte rechts) steht ein deutlich verjüngtes Führungsteam an der Spitze des Vereins. Darüber freute sich nicht zuletzt auch die bisherige Vorstandschaft um Dr. Friedrich Flierl (5. von rechts), Annette Oßmann (2. von rechts) und Ulrike Kestel (3. von rechts) sowie auch Pfarrer Heinz Geyer (3. von links)

Bei seiner kurzen Begrüßungsrede hatte Pfarrer Heinz Geyer noch einen „spannenden Abend“ angekündigt – und wenig später wussten alle anwesenden Mitglieder des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit in der Kirchengemeinde, dass der Pfarrer in der Tat nicht zu viel versprochen hatte. Denn die spannenden Momente bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins im Gemeindehaus waren zugleich mit Neuerungen verbunden. Neben einer Namensänderung des Vereins standen dabei vor allem die Neuwahlen des Vorstandes im Mittelpunkt, an deren Ende drei der vier tragenden Posten mit frischen Kräften besetzt wurden.

Der nahezu komplette Wechsel in der Vorstandschaft wurde dadurch ermöglicht, dass Dr. Friedrich Flierl als 1. Vorsitzender, Annette Oßmann als 2. Vorsitzende und Ulrike Kestel als Schriftführerin erklärt hatten, sich von den offiziellen Ämtern in die zweite Reihe des Vereins zurückzuziehen. „Nach fast zehn Jahren Engagement im und für den Jugendförderverein ist es jetzt an der Zeit, dass die nächste Generation den Staffelstab übernimmt“, erläuterte Dr. Flierl den bereits im letzten Jahr angekündigten Schritt. An der Spitze des Fördervereins steht von nun an Monika Schneider als 1. Vorsitzende. Unterstützt wird sie dabei von Andreas Kothmann als 2. Vorsitzenden und Katharina Hilbich als Schriftführerin. Das Amt des Kassiers wird wie bisher Steffen Matuschek übernehmen. Allerdings wurden mit Matthias Heppner und Volker Kuhn auch gleich zwei neue Kassenprüfer gewählt.

Dass sie mit diesem Wahlergebnis mehr als zufrieden waren, konnte man den Mitgliedern des alten Vorstands und den anwesenden Mitgliedern förmlich an den Gesichtszügen ablesen. Immerhin präsentiert sich die Führungsspitze des Fördervereins damit um ein gutes Stück verjüngt. „Als wir den Verein im Jahr 2006 gründeten, saßen unsere eigenen Kinder noch selbst in den Kinder- und Jugendgruppen. Nun ist aber das Engagement der nächsten Elterngeneration gefragt, neue Ideen und neue Menschen für die gute Sache des Fördervereins zu gewinnen“, so Dr. Flierl.

Der Förderverein hat es sich seinem Leitziel zufolge zur Aufgabe gemacht, dass „Kinder und Jugendliche den christlichen Glauben und Gottes Liebe als Lebensgrundlage erfahren, gleichwertig am Gemeindeleben teilnehmen und in der Evangelischen Kirchengemeinde Burgkunstadt beheimatet sind“. Die vom Förderverein finanzierte Stelle der Jugendreferentin spielt bei der Umsetzung des Leitziels eine zentrale Rolle. „Hierfür brauchen wir auch in Zukunft die Unterstützung von möglichst vielen“, so der scheidende Vorsitzende.

Und im vergangenen Jahr war es den Vereinsmitgliedern erneut gelungen, mit großem Engagement und kreativen Ideen die eigenständige Finanzierung der Jugendreferentin in der Gemeinde zu gewährleisten. So berichtete Annette Oßmann als bisherige 2. Vorsitzende vom Verkaufsstand beim Burgkunstadter Weihnachtsmarkt, der Christbaum-Sammelaktion, vom Preis-Schafkopf-Turnier, dem Aktionsstand beim Gemeindefest und vom gelungenen Straßenfest, das von den Anwohnern im Lerchenbühl auf die Beine gestellt worden war.

Die Haupteinnahmequelle des Fördervereins sind aber die Mitglieds- und Spendenbeiträge.

Dass dabei jeder Cent gut angelegt ist, bewies der Bericht von Annette Boxdörfer. Die Jugendreferentin ermöglichte den Vereinsmitgliedern einen informativen Einblick in ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen der Gemeinde. Die Jugendreferentin betreut in verschiedenen Gruppen Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren und organisiert dabei immer wieder spannende und erlebnisreiche Unternehmungen, die von einem Sommercamp oder Tagesausflügen bis hin zu Übernachtungen im Jugendcafe der Kirchengemeinde reichen. Wichtig sind der Jugendreferentin dabei immer auch die Inhalte: „Wir versuchen immer wieder, die bei den Unternehmungen gemachten Erfahrungen auch in Beziehung zu biblischen Geschichten zu setzen“, so die Mitarbeiterin. Außerdem wird Annette Boxdörfer bei ihrer Arbeit mit den Kindern auch von zahlreichen Jugendlichen aus der Gemeinde unterstützt, die so unter der Anleitung der Jugendreferentin wichtige soziale Kompetenzen im Umgang mit jungen Menschen erlangen. Dabei kam es auch immer wieder zum direkten Kontakt mit jugendlichen Asylbewerbern. Die Jugendreferentin gibt beispielsweise gleich mehreren Jugendlichen der Einrichtung am Burgkunstadter Schönberg Gitarrenunterricht. Die Instrumente hierfür wurden unter Vermittlung des Fördervereins von der Hans Thomann-Stiftung gespendet.

„Wenn wir den Förderverein auch in den kommenden Jahren etablieren wollen, dann benötigen wir dringend neue Mitglieder und Dauerspender, die unsere Idee ideell und finanziell unterstützen“, erklärte Kassier Steffen Matuschek im Rahmen seines Berichts. Mit gutem Beispiel voran gingen dabei die Koinor-Stiftung und die Konrad-Stiftung. Deren Stiftungsvorsitzender Karl-Heinz Zubrod konnte zur Jahreshauptversammlung gleich zwei Schecks mit jeweils 2000 Euro überreichen, was die Vereinsmitglieder mit spontanem Applaus honorierten, weil solche Spenden die Arbeit und das Wirken des Fördervereins auf finanzielle und eben auch auf ideelle Art und Weise unterstützen.

„Wir danken euch für die Kraft, die Ideen und das Herzblut bei der geleisteten Pionierarbeit“, sprach Pfarrer Geyer am Ende seinen Dank an Dr. Friedrich Flierl, Annette Oßmann und Ulrike Kestel aus, die unter dem Applaus der anwesenden Mitglieder versprachen, dem neuen Vorstand jederzeit helfend zur Seite zu stehen und so die Ziele des Fördervereins weiterhin aktiv zu unterstützen.

Damit die Arbeit des Fördervereins auch in Zukunft auf einem möglichst breiten Fundament steht, beschlossen die anwesenden Mitglieder einstimmig den Antrag auf Änderung des Vereinsnamens. Mit dem Titel „Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in der Evang. Luth.- Kirchengemeinde Burgkunstadt“ wird dem Umstand Rechnung getragen, dass sich der Förderverein nicht nur für die Belange von Jugendlichen sondern auch bereits für Kinder ab dem Kindergartenalter einsetzt.


 
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