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  Adventskonzert der Chöre  
     
  04.12.2016:
Ein ganz besonderer Genuss!



Einstimmung auf die Adventszeit: Zum traditionellen Abschlussfoto aller am Konzert Beteiligten fanden sich die Mitglieder des Flötenchores, des Posaunenchores, der Querflöten-Gruppe und des Chores „QuerBet“ zusammen mit den Solisten des Abends im Altarraum ein und durften sich dabei auch dem lang anhaltenden Applaus der Konzertbesucher stellen.

Es war ohne Zweifel ein aus kirchenmusikalischer Sicht nahezu einmaliges Jahr für die Evangelische Kirchengemeinde: 2016 durften alle drei großen Chöre runde Geburtstage feiern. Die jeweiligen Konzerte hatten mitunter viel Glanz und noch mehr Gloria verbreitet. Doch Flötenchor (40 Jahre), Posaunenchor (60 Jahre) und „QuerBet“ (20 Jahre) können auch ganz anders – das bewiesen sie am vergangenen Sonntag beim beeindruckend stillen Adventskonzert in der Christuskirche.

Doch damit nicht genug: Der Konzertabend hatte auch einige Überraschungen parat, die von einem jungen Ensemble über eine beeindruckende Solo-Stimme bis hin zur fränkischen Version eines österreichischen Weihnachtsklassikers reichten. Dazwischen gab es immer wieder Lesungen, die die adventliche Besinnung auf das nahende Weihnachtsfest in der von Kerzenschein erleuchteten Christuskirche noch verstärkte. Selbst die treuesten Besucher der Konzerte in der Christuskirche kamen folgerichtig zu dem eindeutigen Fazit: „Das war ein ganz besonderer Genuss!“

Bereits der Auftakt fiel sehr atmosphärisch aus. Der Posaunenchor überraschte unter der Leitung von Thomas Meyer mit technisch scheinbar einfachen, aber klangbildlich ungemein anspruchsvollen Stücken. Diesem Anspruch wurden die Blechbläser sowohl beim Vorspiel und den Choralsätzen zu „Wir sagen euch an den lieben Advent“ von Traugott Fünfgeld als auch beim „Macht hoch die Tür“ in der Bearbeitung von Siegfried Fitz, das der Chor in wechselnden Besetzungen darbot, gerecht. Hier, wie auch bei der später folgenden Choralpartita zu „Nun komm der Heiden Heiland“ von Walter Erdt, stimmte das Publikum gerne die jeweiligen Strophen des Chorals selbst mit an.

Richtig besinnlich wurde es, als Susi Schliefer an der Querflöte und in Begleitung von Thomas Meyer an der Orgel den bekannten „Kanon“ von Johann Pachelbel mit traumwandlerischer Sicherheit und großer Ausdruckskraft präsentierte. Für den emotionalen Höhepunkt des Abends sorgte aber eine junge Dame, die ihre musikalischen Wurzeln in der Evangelischen Kirchengemeinde Burgkunstadt hat, mittlerweile diesen „Kinderschuhen“ aber längst entwachsen ist: Katharina Flierl unterstrich mit dem „O Magnum Mysterium“ von Morten Lauridsen, begleitet von Thomas Bähr an der Orgel, ihre großen gesanglichen Qualitäten, die die Mezzosopranistin seit 2013 an der Hochschule für Musik in Würzburg stetig weiterentwickelt. Beeindruckend war auch ihr musikalisches Zwiegespräch, das sie wenig später beim „Nah ist der Herr“ von Jaques Berthier von der Empore aus mit dem im Altarraum versammelten Chor „QuerBet“ führte.

Und auch „QuerBet“ präsentierte sich am Sonntag unter der Leitung von Dr. Friedrich Flierl in bester Verfassung. „Gott, der da hieß das Licht“ von Siegfried Fitz enthielt musical-ähnliche Passagen, die der Chor genauso meisterte wie die mit Spannung erwartete „Welt-Premiere“ des Abends: Die feierte der Chor nämlich mit dem „Es wird schon gleich dumpa“, die „QuerBet“, angelehnt an die österreichische Vorlage, auf Fränkisch darbot. Hierfür hatte Chormitglied Thomas Weber den Text passend aus dem „Österreichischen“ ins „Fränkische“ übersetzt. Für ähnlich heitere Momente sorgte das neu formierte Querflöten-Quartett von Susi Schliefer mit der schwungvollen „Intrade“ und dem „Deck the Hall“ von Giovanni Gastoldi, genauso wie der Flötenchor, der beim „Nun lasst uns Gott, dem Herren“ von Johann Crüger in den fugenartigen Arrangements echte Vorfreude auf das Weihnachtsfest erahnen ließ. Doch auch die Holzbläserinnen und -bläser blieben unter der Leitung von Susi Schliefer ansonsten dem Motto des gelungenen Abends treu: Mit dem „Ein Kind ist uns geboren“ von Erich Mankel und dem „Weihnachts-Wiegenlied“ von John Rutter stimmten auch sie die eher ruhigen und deshalb so eindrucksvollen Klänge des Konzertabends an.





Mit ihrer glasklaren wie auch ausdrucksstarken Stimme begeisterte Mezzosopranistin Katharina Flierl in Begleitung von Thomas Bähr an der Orgel die zahlreichen Besucher des Adventskonzerts in der Christuskirche.

 
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