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  Adventskonzert der Chöre  
     
  10.12.2017:
'Wir sagen Euch an, den lieben Advent.'



Von 80 imposanten, nachdenklichen und zugleich mitreißenden Minuten waren die ersten fünf die vielleicht eindrucksvollsten: Das Innere der Christuskirche ist bewusst im Dunkeln gehalten. Nur schemenhaft erkennt man, dass eine Person vor dem Altar ein imposantes Instrument aufbaut. Wenig später folgt die Auflösung: Fritz Glock, Bläser des Posaunenchores, stimmt mit einem Alphorn und unter der Orgelbegleitung durch Thomas Meyer einfühlsam die Melodie zu „Wir sagen Euch an den lieben Advent“. Ein wärmender Klangteppich breitet sich aus. Hinzu gesellt sich der Kerzenschein aus den Bänken der Kirche. Der Rahmen für das beeindruckende Adventskonzert der Chöre der Evangelischen Kirchengemeinde ist gesetzt.

Innerhalb dieses Rahmens präsentierten der Posaunenchor, der Flötenchor, die Querflöten und QuerBet zahlreiche Höhepunkte, die nicht nur die jeweilige musikalische Klasse der Chöre, sondern in ihrer Vielfalt auch die Stimmungswelten der Advents- und Weihnachtszeit gekonnt widerspiegelten.

Für viele Mitglieder und Gäste der Kirchengemeinde ist das Adventskonzert in der Christuskirche auch deshalb längst ein fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Zeit geworden, von dem man sich auch nicht von widrigen Wetterverhältnissen abhalten lässt. „Ich freue mich, dass trotz der glatten Straßen so viele Menschen den Weg in die Christuskirche gefunden haben“, zeigte sich auch Pfarrer Heinz Geyer hoch erfreut über den guten Besuch am Sonntag. Und sie alle bereuten ihr Kommen auch in diesem Jahr nicht.

Der Posaunenchor eröffnete unter der Leitung von Thomas Meyer das Konzert mit drei barocken Tänzen von Giovanni Sammartini, ehe QuerBet (Leitung: Dr. Friedrich Flierl) den musikalischen Zeitsprung in die Gegenwart meisterte, indem man vor allem geistliche Lieder aus der Feder von Darius Rossol und somit im Gewand moderner Pop-Arrangements präsentierte.

Romantisches wie auch Zeitgenössisches boten im Anschluss sowohl der Posaunenchor als auch der Flötenchor in Form verschiedener Vorspiele und Choralsätze zu bekannten Advents- und Weihnachtsliedern. Während die Blechbläser bei „Die drei Könige“ von Peter Cornelius die hohe Kunst des leisen Spiels darboten, entwickelten die Holzbläser in anspruchsvollen Sätzen wie „Hark! The Herald Angels sing“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy ein orchestrales Klangbild, für das es für dieses Instrument weit und breit kein zweites Beispiel geben dürfte. Hauptverantwortlich für diese Qualität ist seit 20 Jahren Chorleiterin Susi Schliefer. Demnach bot das diesjährige Adventskonzert die passende Gelegenheit, sich bei der sichtlich überraschten Chorleiterin für den dahinter steckenden Einsatz zu bedanken. Pfarrer Geyer betonte in diesem Zusammenhang, über was für einen „musikalischen Stern und Schatz“ man in der Gemeinde mit Susi Schliefer verfüge.

Dass sich Susi Schliefers Qualitäten als Chorleiterin nicht allein auf den Flötenchor beschränken, sondern auch immer Raum für neue Querflöten-Talente eröffnen, belegten die eindrucksvollen Beiträge des Querflöten-Quintetts beziehungsweise Trios bei Mozarts „Kleiner Nachtmusik“ oder bei J.K. Fischers „Marsch“. Hier begeisterte unter anderem das sichere Spiel der gerade einmal achtjährigen Elisabeth Nothum aus Weismain.

Der dramaturgische Spannungsbogen zwischen ruhig-besinnlichen und festlich-mitreißenden Beiträgen erfuhr seinen Schlusspunkt durch das klanggewaltige „Tochter Zion“ von Andreas Schuhmacher durch den Posaunenchor.

Es sprach für die inhaltliche Tiefe des Abends, dass sich die Chöre im direkten Anschluss zwar dem lang anhaltenden Applaus und den stehenden Ovationen der begeisterten Konzertbesucher gerne stellten, aber noch eine musikalische Botschaft zu bieten hatten: Das gemeinsame Anstimmen des Chorals „Verleih uns Frieden gnädiglich“ unter der Begleitung des Posaunenchores deutete eben trotz aller Vorfreude auf Weihnachten an, dass der vorweihnachtliche Frieden zwar in der Christuskirche, aber eben nicht überall auf der Erde eingekehrt ist. Dass auch daran erinnert wurde, setzte dem Adventskonzert noch die Krone auf.





Im Rahmen des diesjährigen Adventskonzerts bedankte sich Pfarrer Heinz Geyer im Namen der Kirchengemeinde bei Susi Schliefer, die den Flötenchor seit 20 Jahren leitet und im Adventskonzert einmal mehr unter Beweis stellte, über welch hohe Qualität ihr Chor verfügt.


Stimmungsvoller Auftakt: Dank des Einsatzes von Fritz Glock ertönte das erste Mal in der über 80jährigen Geschichte der Christuskirche ein Alphorn in dem Gotteshaus. Der warme Klang des Instruments ermöglichte eine ganz besondere Version des Chorals „Wir sagen Euch an den lieben Advent.

 
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