Christuskirche
Burgkunstadt
 
Seite: Christuskirche -> Startseite
 
Herzlich willkommen!



JAHRESLOSUNG 2018

Gott spricht:

Ich will dem Durstigen geben von der

Quelle des lebendigen Wassers umsonst.


(Offenbarung 21,6)






.

 

 


14.12.2018:
Einweihung des Begegnungscafés

Am Freitag, den 14. Dezember um 15 Uhr wird unser neues 'Café Dialog' im Untergeschoss des Gemeindehauses eingeweiht.

Für Speise und Trank, Musik und Unterhaltung ist gesorgt!

Herzliche Einladung - wir freuen uns schon auf euch!.

 

 

 

 

 

 


03.11.2018:
Schulrucksackaktion für Tansania!



Der alljährliche Verkauf der Schulrucksäcke für die Kinder in Tansania ist bereits angelaufen!

Nähere Infos...

 

 


09.11.2018:
Kirchenvorstandswahl 2018

 

FOLGENDE KANDIDATEN WURDEN IN DEN KIRCHENVORSTAND GEWÄHLT BZW. BERUFEN:

(in alphabetischer Reihenfolge)



 

FENGLER, Amelie 24

Studentin B.A. Heilpädagogik

 

 



Dr. FLIERL, Friedrich 60

Tierarzt

 

 



GRÜNWALD, Andreas 53

Konstruktionsmechaniker



HEPPNER, Mathias 52

Maschinenbauingenieur

 



KOHLES, Lisa 33

Gymnasiallehrerin

 

 



SCHELDER, Wolfgang 60

Entwicklungsingenieur

 

 



SCHNEIDER, Matthias 41

Gymnasiallehrer

 



WEIGAND, Manfred 54

Verkaufsfahrer Bäckerei

 


 

FOLGENDE KANDIDATEN BILDEN ALS ERSATZLEUTE DEN ERWEITERTEN KIRCHENVORSTAND:

(in alphabetischer Reihenfolge)



GÜNTHER, Beatrix 36

Floristin

 

 



HABERZETTL, Anita 59

Verlagskauffrau

 

 



HOFMANN, Renate 64

Hauswirtschaftsmeisterin

 

 



KOTHMANN, Andreas 31

Gymnasiallehrer

 



STEINMANN-HÄSSLEIN, Elisabeth 54

Zahntechnikerin

 

 



TRÖSTER, Claudia 37

Krankenschwester

 

 



WEISS, Miriam, 45

Freiberuflerin

 

 



WESTERMEYER, Ute 56

Justizbeamtin

 

 


.


09.11.2018:
Gedenkandacht an der ehemaligen Synagoge



Nach der Gedenkandacht hinterlegten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger der Stadt nach jüdischer Tradition einen Gedenkstein am Standort der ehemaligen Synagoge

„Sie legten an dein Heiligtum Feuer, entweihten die Wohnung deines Namens bis auf den Grund!“ Als der Beter des Psalms 74 aus dem Alten Testament seine Klage über die Verwüstung des Heiligtums offenbarte, konnte er noch nichts von den schicksalhaften Ereignissen für das jüdische Volk am 9. November 1938 in Deutschland geahnt haben. Umso eindrücklicher war die Atmosphäre 80 Jahre später, als zahlreiche Burgkunstadter Bürginnen und Bürger diesen Psalm an der Stelle in der Kulmbacher-Straße nachbeteten, an der sich unvorstellbare Verwüstungen und damit verbundenes menschliches Leid unter den jüdischen Bürgern im Rahmen der Reichspogromnacht abgespielt hatten.

Zu der eindrucksvollen Gedenkandacht an dem Gedenkstein in der ehemaligen Judengasse, zu der die Evangelische Kirchengemeinde und die Katholische Pfarrgemeinde eingeladen hatten, hatte sich auch Bürgermeisterin Christine eingefunden. Pfarrer Geyer rief die Anwesenden auf, die damaligen Übergriffe auf jüdische Mitbürger und die Zerstörung der Synagoge nicht auszublenden, da man ansonsten nicht lernfähig für die Gegenwart sei. In der Bitte um Gottes Gnade und Segen sprachen die Versammelten Psalm- und Friedensgebete und stimmten mit Unterstützung des Flötenchores und des Chors „QuerBet“ auch jüdische Lieder an.

Pfarrer Geyer erinnerte an die vor dem 9. November 1938 selbstverständliche Teilnahme der jüdischen Bürger am Leben in der Stadt. Doch dann kam die Zeit der Nationalsozialisten und auf den Tag genau vor 80 Jahren machte sich auch der NS-Kreisleiter Lorenz Kraus auf den Weg von Lichtenfels nach Burgkunstadt. Als er eintrifft, waren bereits bei jüdischen Anwesen die Fensterscheiben eingeworfen. In der Synagoge tobte die Zerstörung: Bänke wurden umgeworfen, der Toraschrein demoliert, Gebetbücher und Kultgegenstände wurden zerstört.

Als NS-Kreisleiter Kraus später die vergleichsweise geringen Schäden an der Altenkunstadter Synagoge besichtigte, tadelte er die dortigen Akteure: „Ihr müsst euch mal die Synagoge in Burgkunstadt anschauen, da wurde ganze Arbeit geleistet!“

Die Burgkunstadter jüdischen Glaubens wurden auf der Vogtei in sogenannte „Schutzhaft“ genommen und mit dem Zug nach Dachau transportiert. Weil das Konzentrationslager dort überfüllt war, wurden sie schließlich in das Hofer Gefängnis umgeleitet. Nach Wochen konnten sie von dort wieder nach Burgkunstadt heimkehren. Wer noch konnte, wanderte in den folgenden Monaten aus. Wem dies nicht möglich war, der wurde 1942 ins Konzentrationslager abtransportiert.

„Im gemeinsamen Gebet für unsere jüdischen Glaubensbrüder und -schwestern wollen wir zeigen, dass wir Christen und die Juden unzertrennbar zusammengehören“, erklärte Diakon Herbert Mayer, der die Andacht zusammen mit Pfarrer Geyer gestaltete. Pfarrer Heinz Geyer erinnerte auch an das Verhalten der damaligen Burgkunstadter Bürger „Viele Burgkunstadter haben damals den Kopf eingezogen“, so der Geistliche, der die Anwesenden dazu ermutigte, solche Geschehnisse nie wieder zu tolerieren. „Auch heute ziehen Menschen wieder den Kopf ein, wenn Hass und Ausgrenzung das Denken und Handeln der Menschen beeinflussen. All dem setzten wir entschlossen die christliche Botschaft der Liebe entgegen“, so Pfarrer Geyer.

Im Anschluss nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zu einem Zeichen des persönlichen Gedenkens, als sie nach jüdischem Brauch Steine am Gedenkstein ablegten.


Gemeindeausflug 2018

zu den Bildern aus Potsdam und Magdeburg.

Beim Anklicken des Links verlassen sie die Homepage der Christuskirche.

Ein Anmelden bei Google zum Betrachten der Bilder ist nicht notwendig!


Gemeindeausflug 2016

zu den Bildern aus Görlitz / Herrnhut / Bautzen / Moritzburg.

Beim Anklicken des Links verlassen sie die Homepage der Christuskirche.

Ein Anmelden bei Google zum Betrachten der Bilder ist nicht notwendig!


.

 

 

 

 




Berichte 2018

Kirchweihfest

Sommerfest & KiTa-Einweihung

Gospel-Open-Air Konzert

Frühlingskonzert

Jubelkonfirmation

Konfirmation

Christbaumsammelaktion




Das war 2017...


Das war 2016...


Das war 2015...


Das war 2014...


Das war 2013...


Das war 2012...


Das war 2011...


 
www.christuskirche.info