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  Vikar  
     
 

Unser Vikar


 

Christian Parchent

ist seit 1. September 2017 Vikar in unserer Kirchen-

gemeinde.

Er wird voraus-

sichtlich bis März 2020 in Burgkun-

stadt tätig sein.

 

 

 

 

 


09.09.2017:
„Hier werde ich mich wohlfühlen!“

 

Interview mit Christian Parchent:

 

Es gibt erste Begegnungen, die eher verkrampft und distanziert ablaufen. Bei Christian Parchent ist das anders. Als sich der 26-Jährige aus Eckersdorf bei Bayreuth beispielsweise bei Frieder Flierl (Kirchenvorsteher) vorstellt, merkt man schnell: Der „Neue“ ist offen, sympathisch, und die beiden werden gut miteinander auskommen und zusammenarbeiten. Christian Parchent ist seit dem 1. September 2017 der neue Vikar in Burgkunstadt und nutzt die ersten Tage des praktischen Teils seiner Ausbildung zum Pfarrer vor allem zur ersten Kontaktaufnahme mit seiner neuen Gemeinde.

 

Frage: Herr Parchent, seit dem 1. September sind Sie der neue Vikar in der Evangelischen Kirchengemeinde Burgkunstadt. Wie sieht Ihr erster Eindruck von Land und Leuten aus?

Christian Parchent: Nachdem ich Ende Juni erfahren hatte, dass ich mein Vikariat in den nächsten zweieinhalb Jahren in Burgkunstadt verbringen werde, machte ich mir mithilfe der Gemeinde-Homepage ein erstes Bild. Dabei bin ich auf viel Interessantes gestoßen. Die Gemeinde strahlt Lebendigkeit und Vielfalt aus. Dieser Eindruck hat sich dann vor Ort schnell bestätigt. Da ich aus der Hardt, einem kleinen Weiler nahe der Großgemeinde Eckersdorf komme, wirkt auch die Stadt auf einen „Einöder“ wie mich geographisch herausfordernd. In den letzten fünf Tagen war ich viel zu Fuß unterwegs und lernte dabei Burgkunstadt als die „Stadt auf 7 Hügeln“ kennen. Den ersten richtigen Gemeindekontakt hatte ich beim Seniorenkreis, dessen herzliche Atmosphäre mich sehr beeindruckt hat. Als ich dann dort auch noch das reichhaltige Kuchenbuffet sah, wusste ich: Hier werde ich mich wohlfühlen (lacht)!

 

Frage: Wie kam es zum Berufswunsch „Pfarrer“?

Christian Parchent: Ich verbrachte meine Kindheit auf einem Milchviehbetrieb als drittes von vier Geschwistern. „Kirche“ war bei uns in der Familie alltäglich präsent, schon allein wegen der Aktivität meiner Familie in der Kirchengemeinde. Und so hatten sich schon früh die zwei beruflichen Alternativen für mich angebahnt: „Pfarrer oder Viehdoktor!“

 

Frage: Ist die Entscheidung für den Pfarrberuf auch als eine Art Berufung zu verstehen?

Christian Parchent: Das kann man wohl so sagen. Immerhin bin ich in meiner Berufswahl sehr konsequent. Als Vierjähriger bastelte ich mir aus einem schwarzen Umhang und aus zwei Klopapierrollen als Beffchen meinen ersten Talar (lacht). Im Laufe meines Lebens habe ich aber viele persönliche Glaubenserfahrungen machen dürfen. Dazu zählt zunächst die Teilnahme am Kinder- und Jugendprogramm meiner Kirchengemeinde, bei der ich dann später vom Konsumenten zum Produzenten wurde, indem ich Kinderbibelwochen und ähnliches selbst mit organisierte. Ebenfalls gewinnbringend waren die langen Diskussionen und Gespräche mit meinem Religionslehrer im Rahmen des Unterrichts am Bayreuther Richard-Wagner-Gymnasium. Er hat mir dann auch zum Theologiestudium in Erlangen geraten, in dessen Verlauf ich viel Spannendes erfahren durfte. Trotz aller Begeisterung für die Universitäts-Theologie stand mir dabei immer als Ziel der Pfarrberuf vor Augen. Jetzt freue ich mich darauf, Neues zu lernen und meine bisherigen theoretischen Erkenntnisse aus dem Studium endlich der Praxis auszusetzen.

 

Frage: Was ist das Faszinierende am Beruf „Pfarrer“?

Christian Parchent: Pragmatisch gesehen hat man als Pfarrer die Freiheit eines Selbstständigen und die Berufssicherheit eines Beamten. Aber natürlich ist es die Begegnung mit den Menschen an vielfältigen Orten und zu unterschiedlichen Anlässen und Gelegenheiten, was den Einsatz sehr lebendig und spannend macht. Zudem muss man sehr flexibel sein und selbstverantwortlich handeln, was mir sehr entgegenkommt.

 

Frage: Wie sieht der Tagesablauf eines Vikars aus?

Christian Parchent: Pfarrer Heinz Geyer ist mein Mentor und somit mit der Betreuung und Beurteilung meiner Person vertraut. Das heißt aber nicht, dass ich ihm auf Schritt und Tritt folgen muss. In unseren regelmäßigen Dienstbesprechungen verteilen wir Termine, darunter beispielsweise Geburtstagsbesuche in der Gemeinde oder auch Gottesdienste. In den Bereich der Seelsorge werde ich schrittweise integriert und dann auch Taufen, Trauungen und Beerdigungen übernehmen. Auch der Einsatz im Religionsunterricht an den örtlichen Schulen ist vorgesehen. Das Vikariat bietet aber auch die Gelegenheit, Freiräume selbst zu gestalten. Da bin ich selbst gespannt, welche persönlichen Schwerpunkte sich in den nächsten 30 Monaten ergeben werden. Dennoch darf sich die Gemeinde nicht wundern, wenn ich immer mal wieder für kurze Zeit von der Bildfläche verschwinde. Die Gemeindeeinsätze werden nämlich von Kursen im Predigerseminar in Nürnberg – sozusagen der „Berufsschule“ für Pfarrer - unterbrochen werden.

 

Frage: Was erhoffen Sie sich von Ihrer Zeit als Vikar in Burgkunstadt?

Christian Parchent: Ich freue mich darauf, den Pfarrberuf in der Praxis als meinen Beruf neu zu entdecken. Zudem bin ich gespannt, welches Pfarrerbild ich verkörpern werde und wie „gemeinde-kompatibel“ das sein wird. Da ich ja von nun an auch in Burgkunstadt wohne, freue ich mich auf die Begegnung mit den Menschen in der Gemeinde und der Stadt. Der erste Eindruck war auf jeden Fall sehr positiv und mein Gefühl sagt mir: Das passt!

 

INFO:

Christian Parchent ist in der 82jährigen Geschichte der Christuskirche und nach einer „Auszeit“ von immerhin 25 Jahren der fünfte Vikar der Gemeinde. Seine „Vorgänger“ in diesem Amt waren Jürgen Habermann (1983-1985), Jürgen Floß (1985-1987), Andreas Beneker (1987-1989) und Ralf Drobny (1990-1992)




In seinen ersten Tagen als neuer Vikar stand vor allem das Kennenlernen der neuen Gemeinde für Christian Parchent im Mittelpunkt wie hier bei Kirchenvorsteher Frieder Flierl (links).

 
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