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  Adventskonzert  
     
 

05.12.2010:
Konzert der Chöre



QuerBet

Einen musikalisch beeindruckenden Rahmen von der adventlichen Besinnlichkeit bis hin zur festlichen Weihnachtsfreude über die Geburt Christi spannten die Chöre und Solisten der Kirchengemeinde während ihres Adventskonzertes. In dem rund 60minütigen und überaus kurzweiligen Programm luden die Musizierenden die Konzertbesucher ein, der Hektik des Alltages zu entkommen und sich bei wärmendem Kerzenschein in der Christuskirche auf die Ankunft von Gottes Sohn musikalisch einstimmen zu lassen.

Bereits die einleitenden Vorträge des Gesangchores „QuerBet“ unter der Leitung von Dr. Frieder Flierl setzten dieses Ziel eindrucksvoll um. „Freuet euch, denn es ist Advent! Öffnet Eure Herzen weit - Jesus Christus kommt“- mit dieser ersten Verszeile des gleichnamigen Musikstücks von Philipp Hayes gaben die rund 20 Sängerinnen und Sänger den inhaltlichen Schwerpunkt des ersten Konzertteils vor. Zunächst einstimmig und anschließend als Kanon präsentiert breitete der Chor mit viel Einfühlungsvermögen einen warmen Klangteppich aus, dem sich die folgenden Gesangsdarbietungen „Siehst du das Licht?“ von Peter Fischer und „Mache dich auf, werde Licht“ von Hans-Werner Scharnowski nahtlos anschlossen. Die Klavierbegleitung von Thomas Meyer unterstrich dabei den fast meditativen Charakter der Gesangsbeiträge.

Ein deutliches Stück temperamentvoller ging im Anschluss der Flötenchor sein Programm an. Der Titel „Ein guter neuer Dantz“ war dabei etwas irreführend, da der Chor unter der Leitung von Susi Schliefer nicht einen, sondern gleich gut ein Dutzend kurzer barocker Tänze präsentierte. Dabei stand das Ausgelassene, Fröhliche im Mittelpunkt, was der Chor durch exaktes und dynamisch gut abgestimmtes Spiel hervorragend umzusetzen wusste.

Durch diese musikalische Freude geradezu angesteckt, folgten die Konzertbesucher im Anschluss gerne der Einladung, nun selbst in der Begleitung des Posaunenchores die beiden Adventschoräle „Macht hoch die Tür“ und „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ anzustimmen. Zuvor hatten die Blechbläser zusammen mit ihrem Chorleiter Thomas Meyer gekonnt die dazu passenden Choralvorspiele von Hans-Ulrich Nonnenmann beziehungsweise Christoph Emanuel Seitz präsentiert, die die Bereitschaft der Konzertbesucher zum lautstarken Gesang zusätzlich förderten.

Nach diesem stimmgewaltigen Einsatz wurde es aber wieder bewusst ruhiger in der Christuskirche. Susi Schliefer griff auf der Empore des Gotteshauses zur Querflöte und den treuen Konzertbesuchern in der Evangelischen Kirchengemeinde war somit klar, was nun folgen sollte: ausdrucksvolles Querflötenspiel auf höchstem technischen Niveau. Bei den vier Sätzen aus der „Sonata e-moll Nr. 4“ des barocken Komponisten Benedetto Marcello hatte Susi Schliefer ausreichend Gelegenheit, diese beiden Komponenten eindrucksvoll umzusetzen, indem sie sowohl die besinnlich anmutenden Passagen des „Adagio“ als auch die rasanten Melodieläufe des „Allegro“ in Perfektion darbot. Thomas Meyer hielt sich in der Begleitung an der Orgel vor allem in Hinblick auf die Lautstärke angenehm zurück, was das Klangerlebnis noch zusätzlich steigerte.

Dass der gesamte Konzertabend ungemein „rund“ ausfiel, lag dann auch an der anschließenden Lesung der „Geschichte vom Engel an der Himmelstüre“, die von Pfarrer Heinz Geyer vorgelesen wurde. Denn die Geschichte diente nämlich auch als „Türöffner“ für den Schlussteil des Konzertabends, der sich musikalisch mit dem anstehenden Weihnachtsfest auseinandersetzte. Folgerichtig stimmte der Flötenchor Arrangements zu „Engel bringen frohe Kunde“ von Matthias Schnabel und Johannes Muntschicks „Nun singet und seid froh“ an, die beide durch ihren zeitgenössischen Charakter zu gefallen wussten. Gleiches galt auch für das Vorspiel des Posaunenchors zum Choral „Es kommt ein Schiff geladen“, das recht schwermütig in die Gänge kam und letztendlich in einer triumphalen musikalischen Botschaft schloss. Diese wurde nur noch durch Georg Friedrich Händels „Denn die Herrlichkeit Gottes, des Herrn“ aus dem Oratorium „Der Messias“ übertroffen, das dank des gewaltigen und festlichen Klangbildes des Posaunenchores in der Tat die Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest weckte.





Susi Schliefer und Thomas Meyer

 
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