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  Amtseinführung von Veronika Flierl als Prädikantin  
     
  17.09.2017:
„Ein Geschenk für die Gemeinde und das gesamte Dekanat“



Unter dem Glockengeläut der Christuskirche wurde Veronika Flierl in das Amt der Prädikantin eingeführt. Die Einsegnung wurde von Dekanin Stefanie Ott-Frühwald (links) vollzogen

„Für unsere Gemeinde in Burgkunstadt, aber auch über ihre Grenzen hinaus im gesamten Dekanat ist dieser Tag heute ein ganz besonderer!“ Derart treffend beschrieb Pfarrer Heinz Geyer den Anlass, zu dem sich zahlreiche Gemeindemitglieder und Gäste in der Christuskirche versammelt hatten: Veronika Flierl wurde feierlich in das Amt der Prädikantin eingeführt und wird in Zukunft diesen verantwortungsvollen Dienst im gesamten Dekanat Michelau erfüllen.

Zu dem Einführungsgottesdienst hatten sich neben Dekanin Stefanie Ott-Frühwald und weiteren Lektoren und Prädikanten des Dekanats Michelau auch Mitglieder des Dekanatsausschusses und einzelne Stadträte, darunter Burgkunstadts zweite Bürgermeisterin Sabine Heppner, in der Christuskirche eingefunden. Sie alle unterstrichen mit ihrer Anwesenheit den hohen Stellenwert, den das Amt der Prädikantin mit sich bringt. Gleiches galt für die festliche musikalische Umrahmung des Gottesdienstes, für den sich nicht nur der Posaunenchor unter der Leitung von Thomas Meyer verantwortlich zeigte. Denn durch den Auftritt des Chors „QuerBet“, der von Veronika Flierls Ehemann Dr. Friedrich Flierl geleitet wird und dem sie seit dessen Gründung selbst angehört, und den bewegenden Sologesang ihrer Tochter Katharina wurde deutlich, wie fest Veronika Flierl und ihre Familie in ihrer Heimatgemeinde und somit im christlichen Glauben verwurzelt sind.

„Wer von Jesu froher Botschaft erfährt, der kann nicht schweigen!“, erläuterte die Dekanin zu Beginn ihrer Predigt und machte wenig später deutlich, dass sie in der persönlichen Begegnung mit Veronika Flierl, aber auch bei der Predigt der Prädikantin im Rahmen des Prüfungsgottesdienstes die große Dankbarkeit über diese Botschaft gespürt habe. „Der Glaube schenkt Ihnen Freude und Trost und füllt Ihnen das Herz “, so Stefanie Ott-Frühwald gegenüber Veronika Flierl und der Gemeinde. Dabei machte die Dekanin auch deutlich, dass die verantwortungsvolle Rolle als Prädikantin die Tür zu neuen Wegen der Glaubensverkündung darstelle. „Mit eigenen Predigten von der Kanzel aus übernehmen Sie die Aufgabe und Verantwortung, vom Guten zu erzählen und von Zweifeln und Hoffnungen zu sprechen“, so die Dekanin. „Da Sie nicht nur bei Ihrem Prüfungsgottesdienst geradezu vor Freude am Glauben gesprüht haben, sind Sie ein Geschenk für jede Gemeinde, und Gott möge Ihnen Mund und Herzen füllen, dass Sie diese Freude weiterhin mit anderen teilen können“, so die Dekanin.

Höhepunkt des Gottesdienstes war die anschließenden Einsegnung und Sendung Veronika Flierls als Prädikantin unter dem Glockengeläut der Christuskirche, die von Dekanin Stefanie Ott-Frühwald in Vertretung für die Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner vollzogen wurde. Wenig später praktizierte die Prädikantin ihre erste Amtshandlung, indem sie die Feier des Heiligen Abendmahls abhielt.

Als besondere Fügung sah es nicht nur die Dekanin, dass der Einführungsgottesdienst am Partnerschaftssonntag der Evangelischen Kirche stattfand. Immerhin ist Veronika Flierl auch Partnerschaftsbeauftragte des Dekanats Michelau und hat im direkten Kontakt mit den Christen in der Meru-Diözese in Tansania vieles bewegt. Davon zeugte auch der Brief des dortigen Pfarrers, den Veronika Flierl im Zeichen des Partnerschaftssonntags an die Gemeinde verlas.

Im Anschluss an den Einführungsgottesdienst nutzten zahlreiche Gemeindemitglieder die Gelegenheit, der frisch gebackenen Prädikantin im Rahmen eines Kirchencafes im Gemeindehaus zu gratulieren.

 

 

Prädikantenausbildung:

Die Ausbildung zum Prädikantendienst umfasst in der Bayerischen Landeskirche in der Regel einen Zeitraum von einem Jahr. Dem voraus gehen muss die Ausbildung zum Lektorendienst, die sich ebenfalls meist über ein Jahr erstreckt und in der die theologischen und gottesdienstlichen Inhalte im Mittelpunkt stehen. Nach der erfolgreich abgeschlossenen mündlichen Prüfung darf man als Lektor/Lektorin Gottesdienste gestalten, allerdings keine selbst verfassten Predigten halten. Um die Erlaubnis hierfür zu erhalten, verschafft man sich in der sich anschließenden Prädikantenausbildung anhand von „Praxisbausteinen“ Einblicke in die Gottesdienstgestaltung. So müssen mindestens zwei Gottesdienste mit selbst verfassten Predigten gehalten werden, an deren Ende eine praktische Prüfung in Form eines Prüfungsgottesdienstes steht. Als Prädikant/Prädikantin darf man maximal zwölf Gottesdienste pro Jahr halten. Für dieses Ehrenamt erhalten die Prädikanten keinerlei Bezahlung.


 
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